LPRS Workshop-Review „Wegweiser für Alumni-Arbeit“

„Der Anfang ist gemacht!“

So lautete der gemeinsame Tenor zum Ende des 90-minütigen Strategie-Workshops, der sich voll und ganz in das Zeichen der zukünftigen Alumniarbeit und zur Förderung des Ehemaligennetzwerkes stellte. Mehr als 20 Teilnehmer, darunter Aktive Studieren- de und Alumni, nahmen sich der Herausforderung an, das Potenzial des Alumni- Netzwerks zu verbessern.  In der ersten von drei Arbeitsphasen diskutierten die Workshop-Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit dem LPRS e.V. und insbesondere über die Schnittstelle zwischen Studierenden und Ehemaligen. Die Diskussionsrunde kam überein, dass der LPRS sowohl mit Freunden als auch mit  Branchenkontakten gleichermaßen assoziiert wird. Auf der anderen Seite fehle es aber auch an der physischen Präsenz der Alumni im Verein.

Mehr Anknüpfungspunkte und „lautere“ Regionalgruppen

Auf Basis der ersten gesammelten Erkenntnisse fanden sich drei Arbeitsgruppen zu- sammen, die mittels einer SWOT-Analyse den Status Quo der Alumniarbeit analysier- ten. Die Teilnehmer identifizierten Passivität und Kontaktbarrieren als Schwächen. Demgegenüber stellen die mehr als 120 Alumni aus den verschiedensten Branchen selbst mit deren Hilfsbereitschaft und  Expertenwissen die größte Stärke dar. Neben den genannten Stärken und Schwächen, werden auch Chancen und Risiken in die analytische Betrachtung einbezogen. Demnach ließen die Teilnehmer das Umset- zungsvermögen der Alumni aufgrund der beruflichen und ehrenamtlichen Doppelbelas- tung als Bedrohung anklingen. Im Gegensatz dazu, sah die Workshop-Runde große Potenziale im Ausbau der Kontaktpunkte zwischen Studierenden und Ehemaligen wie es das Mentoring-Programm bereits forciert. Auch die Regionalgruppen bieten große Chancen, insofern sie stärker in das Vereinsrampenlicht treten.

Mit Webcasts zu mehr Wissen

In der letzen Arbeitsphase nutzten die Teilnehmer die gesammelten Erkenntnisse, um konkrete Maßnahmen für die Verbesserung des Alumni-Engagements zu entwickeln. Exemplarisch sollen drei aus den vielzähligen Vorschlägen vorgestellt werden. Da die Veranstaltungen der Regionalgruppen bisher noch ein Nischendasein fristen, soll eine intensivere Kommunikation auf der Website (z.B. Terminkalender) und Facebook mit dem Ziel stattfinden, einen engeren Austausch zwischen den Regionalgruppen und Aktiven Mitglieder herbeizuführen. Zum Zweiten wünschen die Alumni (Live-) Web- casts als Audio- oder Videobeiträge via Youtube und Facebook. So können Alumni auch orts- und zeitunabhängig Informationen erhalten. Außerdem stieß der Vorschlag, ein FAQ oder ein Alumni-Guideline zu verfassen, auf großen Zuspruch. In lockerer und produktiver Arbeitsatmosphäre wurde der Grundstein für eine intensive- re Alumni-Arbeit gelegt. Wie eingangs geschrieben: „Der Anfang ist gemacht!“ und bleibt uns nur abzuwarten, wann die Ergebnisse erste Früchte tragen. Mit Charme und Professionalität leiteten die LPRS Alumni, Sina Pries und Christian Engel, durch den Workshop. Vielen Dank.

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