European Communication Monitor 2014 vorgestellt

Bereits zum achten Mal erschien die europaweit größte Studie „European Communication Monitor (ECM)“ im Bereich Public Relations und  strategischer Kommunikation.  Die Studie gilt als Gemeinschaftsprojekt aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, darunter die European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA), der European Association of Communication Directors (EACD) und dem Magazin Communication Director. Die Forschungsleitung übernimmt Professor Dr. Ansgar Zerfaß vom Institut für Kommunikationsmanagement und Public Relations an der Universität Leipzig. Insgesamt 2777 PR-Praktiker aus 42 Ländern nahmen an der Studie teil.

Überstunden sind für den Kommunikationsmanger normal – fast jeder 10. macht mehr als 50 Prozent Überstunden

Die Studie bestätigt das Klischee der nie endenden Arbeit für PRler: Nur knapp jeder fünfte hält sich an den verabredeten Workload seines Arbeitsvertrages. Ein gutes Drittel arbeitet mindestens 10 Prozent, ein weiteres Drittel mindestens 25% und 8,8 Prozent der Befragten sogar mindestens 50 Prozent mehr.

 European Communication Monitor 2014, ECM

Größte Herausforderung: Abstimmen der Kommunikations- auf die Unternehmensstrategie.

44,9 Prozent der Befragten sehen in der Verbindung von Kommunikations- und Unternehmensstrategie die größte Heausforderung bis 2017. Des Weiteren spielt das Aufbauen und Erhalten von Vertrauen eine enorme Rolle. Die dritthäufigst genannte Herausforderung betrifft den Umgang mit der Geschwindigkeit und Umfang des Informationsflusses.

 European Communication Monitor 2014, ECM

Klassische Pressearbeit verliert an Relevanz

Es ist kaum verwunderlich, dass Online-Kommunikation bereits heute schon die strategische Kommunikation dominiert und auch zukünfitig an Bedeutung zunehmen wird. Auch überrascht es wenig, dass Mobile und Social-Media-Kommunikation rasch an Relevanz gewinnen. Aber die klassische Presse- und Medienarbeit verlieren stark an Boden; ebenso wie der Bereich Corporate Publishing.

Dennoch muss man die Ergebnisse relativieren: Viele PR-Praktiker überschätzen die Entwicklung von Social Media und unterschätzen die Bedeutung der klassischen Pressearbeit

European Communication Monitor 2014, ECM

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Studie zeigt noch eine Vielzahl weitererer interessanter Ergebnisse zum Beispiel im Hinblick auf die Genderfrage. Ohnehin zählt diese Studie mittlerweile zur Pflichtlektüre für PR-Profis.

Hier noch die wichtigsten Ergebnisse im Bewegtbild.

 

Weite Informationen:

 

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